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Zu schwer? Zu kompliziert? Zwei Experten geben Tipps, wie der Start ins Schachspiel gelingen kann – und erklären, was besonders wichtig ist. Schach in Deutschland? "Oje", antwortete Stefan Kindermann erst vor Kurzem im Interview mit t-online auf die Frage nach der Jugendförderung im Land. Länder wie Indien oder ehemalige Staaten der Sowjetunion seien in diesem Bereich viel weiter, er wünsche sich eine umfangreichere Förderung auch in Deutschland. Kindermann weiß, worum es geht: Der Schachgroßmeister und Geschäftsführer der 2005 von ihm mitbegründeten Münchner Schachakademie fördert mit der Schachstiftung München sozial benachteiligte Menschen, arbeitet zudem als Keynote-Speaker und Coach. Gemeinsam mit Professor Robert von Weizsäcker hat Kindermann den "Königsplan" entwickelt, ein Strategiemodell, das auf den Erfolgsstrategien von Schachgroßmeistern basiert und diese Erkenntnisse auf das Berufsleben überträgt. Zum Thema haben er und seine Kollegin, Schachmeisterin und Mentaltrainerin Veronika Exler, vor wenigen Tagen ein Buch veröffentlicht: "Schachstrategien für Schule und Leben: Der Königsplan für Kinder". Doch was braucht es, um in den Sport zu finden – altersunabhängig? Was ist beim Einstieg am wichtigsten? Für t-online haben Kindermann und Exler zehn Tipps zusammengestellt, die es auf dem Weg zum Schach-Profi braucht. Hier erklären sie, was die "drei goldenen Regeln der Eröffnung" sind, was man von Magnus Carlsen lernen kann – und warum man beim Schach auf den Händen sitzen sollte.
Quelle:
T-Online vom 18.06.2023
Hinweis: Auf die jeweilige Überschrift klicken um den entsprechenden Inhalt zu lesen bzw. zu verbergen.
Zehn Schritte: So lernen Sie Schach
Zu schwer? Zu kompliziert? Zwei Experten geben Tipps, wie der Start ins Schachspiel gelingen kann – und erklären, was besonders wichtig ist. Schach in Deutschland? "Oje", antwortete Stefan Kindermann erst vor Kurzem im Interview mit t-online auf die Frage nach der Jugendförderung im Land. Länder wie Indien oder ehemalige Staaten der Sowjetunion seien in diesem Bereich viel weiter, er wünsche sich eine umfangreichere Förderung auch in Deutschland. Kindermann weiß, worum es geht: Der Schachgroßmeister und Geschäftsführer der 2005 von ihm mitbegründeten Münchner Schachakademie fördert mit der Schachstiftung München sozial benachteiligte Menschen, arbeitet zudem als Keynote-Speaker und Coach. Gemeinsam mit Professor Robert von Weizsäcker hat Kindermann den "Königsplan" entwickelt, ein Strategiemodell, das auf den Erfolgsstrategien von Schachgroßmeistern basiert und diese Erkenntnisse auf das Berufsleben überträgt. Zum Thema haben er und seine Kollegin, Schachmeisterin und Mentaltrainerin Veronika Exler, vor wenigen Tagen ein Buch veröffentlicht: "Schachstrategien für Schule und Leben: Der Königsplan für Kinder". Doch was braucht es, um in den Sport zu finden – altersunabhängig? Was ist beim Einstieg am wichtigsten? Für t-online haben Kindermann und Exler zehn Tipps zusammengestellt, die es auf dem Weg zum Schach-Profi braucht. Hier erklären sie, was die "drei goldenen Regeln der Eröffnung" sind, was man von Magnus Carlsen lernen kann – und warum man beim Schach auf den Händen sitzen sollte.
Quelle:
T-Online vom 18.06.2023
Hinweis: Auf die jeweilige Überschrift klicken um den entsprechenden Inhalt zu lesen bzw. zu verbergen.
Elisabeth Pähtz beim Simulatanschach am 15.09.1999 im Tierpark Ueckermünde; Foto: Gerd Zentgraf
Elisabeth Pähtz
Elisabeth Pähtz beim Simulatanschach am 15.09.1999 im Tierpark Ueckermünde; Foto: Gerd Zentgraf
Am 14. Januar 2023 stand ein interessanter Artikel im Nordkurier. Es wird ein Interview mit Elisabeth Pähtz geführt. Sie ist die erste deutsche Schach-Frau, die sich Großmeister nennen darf.
Hier kann man den Artikel lesen.
Fotoserie Simultanschach mit Elisabeth und Thomas Pähtz anlässlich des 3. Tierpark-Schach-Open am 15.09.1999 im Tierpark Ueckermünde.
Am 14. Januar 2023 stand ein interessanter Artikel im Nordkurier. Es wird ein Interview mit Elisabeth Pähtz geführt. Sie ist die erste deutsche Schach-Frau, die sich Großmeister nennen darf.
Hier kann man den Artikel lesen.
Fotoserie Simultanschach mit Elisabeth und Thomas Pähtz anlässlich des 3. Tierpark-Schach-Open am 15.09.1999 im Tierpark Ueckermünde.
Die Antwort
gibt Dirk Jungmichel (Referent für Datenverwaltung/DWZ im LSV MV)
Wer ganz genau haben möchte wird hier fünfig:
Wertungsordnung
Ordnungsbestimmungen zur DWZ-Spielstärkebewertung von Schachspielern in Deutschland (Stand 31. Januar 2009)
Deutsche Wertzahl (DWZ)
Was versteht man darunter?
Die Antwortgibt Dirk Jungmichel (Referent für Datenverwaltung/DWZ im LSV MV)
Wer ganz genau haben möchte wird hier fünfig:
WertungsordnungOrdnungsbestimmungen zur DWZ-Spielstärkebewertung von Schachspielern in Deutschland (Stand 31. Januar 2009)
Schachdorf Ströbeck, 10.06.2003
Das Schachdorf Ströbeck bei Halberstadt in Sachsen-Anhalt kann diesen Namen, der sogar offiziell auf den Ortseingangsschildern steht, vielleicht bald nicht mehr führen. Wenn es nach dem Willen der Schulbehörden geht, soll die einzige Sekundarschule Deutschlands, in der Schach als Pflichtfach gelehrt wird, mangels Einhaltung neu festgelegter Schülerzahlen geschlossen werden. Die Einwohner des Dorfes und umliegender Dörfer, deren Kinder diese Schule besuchen oder bald besuchen möchten, haben Widerstand gegen diese Maßnahme angekündigt. Eine Initiativgruppe versucht die zuständigen Regional- und Landespolitiker davon zu überzeugen, dass es sich bei dieser Lehranstalt nicht um eine x-beliebige Schule handelt. "Seit 180 Jahren lehren wir nun Schach an dieser Schule. Dies basiert auf einer vielhundertjährigen Schachtradition. Die feudalen Fürsten, den Kaiser, das Dritte Reich und die DDR haben wir überlebt. Soll das jetzt alles vorbei sein?" wundert sich Erika Baum, Mitglied der Initiativgruppe und ehemalige Bürgermeisterin eines Nachbardorfes. "Es kann doch nicht sein, dass andere Schulen, die diesen inhaltlichen Schwerpunkt nicht haben, gegenüber dieser Schule den Vorzug erhalten sollen."
Schulschach in Deutschland
Einzige Schachschule Deutschlands von Schließung bedroht
Schachdorf Ströbeck, 10.06.2003
Das Schachdorf Ströbeck bei Halberstadt in Sachsen-Anhalt kann diesen Namen, der sogar offiziell auf den Ortseingangsschildern steht, vielleicht bald nicht mehr führen. Wenn es nach dem Willen der Schulbehörden geht, soll die einzige Sekundarschule Deutschlands, in der Schach als Pflichtfach gelehrt wird, mangels Einhaltung neu festgelegter Schülerzahlen geschlossen werden. Die Einwohner des Dorfes und umliegender Dörfer, deren Kinder diese Schule besuchen oder bald besuchen möchten, haben Widerstand gegen diese Maßnahme angekündigt. Eine Initiativgruppe versucht die zuständigen Regional- und Landespolitiker davon zu überzeugen, dass es sich bei dieser Lehranstalt nicht um eine x-beliebige Schule handelt. "Seit 180 Jahren lehren wir nun Schach an dieser Schule. Dies basiert auf einer vielhundertjährigen Schachtradition. Die feudalen Fürsten, den Kaiser, das Dritte Reich und die DDR haben wir überlebt. Soll das jetzt alles vorbei sein?" wundert sich Erika Baum, Mitglied der Initiativgruppe und ehemalige Bürgermeisterin eines Nachbardorfes. "Es kann doch nicht sein, dass andere Schulen, die diesen inhaltlichen Schwerpunkt nicht haben, gegenüber dieser Schule den Vorzug erhalten sollen."
Ströbeck verfügt seit über 300 Jahren über die Tradition des so genannten
"Lebendschachs", also der Aufstellung historischer und neuer Partien aus
schachbegeisterten, menschlichen Figuren, die farbenfroh als Bauern,
Springer, König etc. kostümiert sind. Seit es den Schachunterricht an der
Schule gibt, rekrutiert sich das Lebendschachensemble aus deren Schülern.
Auf zahlreichen Reisen und in Medienberichten hat sich diese Gruppe
inzwischen einen überregionalen und internationalen Namen gemacht.
"Wenn diese Schule geschlossen wird, verödet ein weiterer Zweig unserer
regionalen Kultur", weiß der Bürgermeister des Schachdorfes, Rudi Krosch.
"Die Lebendschachgruppe repräsentiert diese uralte Kultur weit über die
regionalen und nationalen Grenzen hinaus und zieht auch Besucher an. Das
kommt nicht zuletzt dem Land Sachsen-Anhalt zu Gute."
Ein offener Brief an den Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Wolfgang
Böhmer, wurde bereits verfasst. Als Nächstes plant die Initiativgruppe die
Teilnahme an der öffentlichen Kreistagssitzung am 18.06. in Halberstadt, auf
der die Schulschließungen beschlossen werden sollen. Dort sollen die
gewählten Repräsentanten aufgefordert werden, Stellung zu beziehen und sich
doch noch zu Gunsten der Schule zu entscheiden. Begleitend werden
Protestveranstaltungen zur Information der Öffentlichkeit stattfinden.
Herausgeber/Weiteres Material/Bildmaterial bei:
Initiativgruppe "Schachschule Ströbeck"
c/o Susanne Heizmann
Hauptstraße 110a, 38822 Schachdorf Ströbeck
Tel. 039427/715
Fax: 039427/99548
E-Mail susanne@heizmann-trans.de
Der Deutsche Schachbund ist aufgefordert sich mit seinem Präsidium an der Spitze gegen die Schließung dieser historischen Schachschule zu stellen.
c/o Susanne Heizmann
Hauptstraße 110a, 38822 Schachdorf Ströbeck
Tel. 039427/715
Fax: 039427/99548
E-Mail susanne@heizmann-trans.de
Der Deutsche Schachbund ist aufgefordert sich mit seinem Präsidium an der Spitze gegen die Schließung dieser historischen Schachschule zu stellen.
Quelle: DSJ-Newsletter #112,
ergänzt durch Privatfotos der Fam. Zentgraf
(mehr Fotos)
(mehr Fotos)
ABC des Schachspiels
Gesellschaftsklassen
am Schachbrett
Es würde Schach, so kann man hören,
des Krieges Bild heraufbeschwören.
Doch zeigt sich auf besagtem Brette
noch eine weitere Facette:
Das Schachspiel spiegelt klipp und klar,
wie einst der Ständeaufbau war.
So etwa galt der Bauernstand
als unterster im ganzen Land.
Er war zugleich des Volkes Masse
und dementsprechend schlecht bei Kasse.
Darüber war die Ritterschicht,
die unsern Springern voll entspricht.
So mancher war ein Raubgeselle
und schröpfte Bauern auf die Schnelle.
Es folgte in der alten Zeit
hierauf des Reiches Geistlichkeit.
Der Bischof/Läufer-Eminenz
erwies man große Referenz.
Zuoberst - oft nicht ohne Tadel -
befand sich dann der hohe Adel.
Der König, stolz im Herrschersitze,
regierte oben an der Spitze
- sofern die Dame dies erlaubte
und ihm nicht gar das Sagen raubte!
... Es scheint somit zu Recht geboten,
das Schachspiel tiefer auszuloten.
(Der Läufer wird hier gemäß englischer
Sitte als Bischof dargestellt)
Dr. Helmut Tribus
(Quelle:
ROCHADE EUROPA Nr. 7 Juli 1997)
am Schachbrett
Es würde Schach, so kann man hören,
des Krieges Bild heraufbeschwören.
Doch zeigt sich auf besagtem Brette
noch eine weitere Facette:
Das Schachspiel spiegelt klipp und klar,
wie einst der Ständeaufbau war.
So etwa galt der Bauernstand
als unterster im ganzen Land.
Er war zugleich des Volkes Masse
und dementsprechend schlecht bei Kasse.
Darüber war die Ritterschicht,
die unsern Springern voll entspricht.
So mancher war ein Raubgeselle
und schröpfte Bauern auf die Schnelle.
Es folgte in der alten Zeit
hierauf des Reiches Geistlichkeit.
Der Bischof/Läufer-Eminenz
erwies man große Referenz.
Zuoberst - oft nicht ohne Tadel -
befand sich dann der hohe Adel.
Der König, stolz im Herrschersitze,
regierte oben an der Spitze
- sofern die Dame dies erlaubte
und ihm nicht gar das Sagen raubte!
... Es scheint somit zu Recht geboten,
das Schachspiel tiefer auszuloten.
(Der Läufer wird hier gemäß englischer
Sitte als Bischof dargestellt)
Dr. Helmut Tribus
(Quelle:
ROCHADE EUROPA Nr. 7 Juli 1997)
Schachphilosophie
Zug um Zug,
stundenlang,
zwei sitzen am Tisch,
stumm.
Im Fluge schwindet die Zeit.
Den rechten Platz für den Springer,
für die Dame oder den Bauern vielleicht?
Felder, Figuren, Zugmöglichkeiten
geistern durchs Hirn.
Bis zur Erschöpfung plagst deinen Geist.
Warum?
Es sind des Spieles Möglichkeiten,
die niemals auszuschöpfen man vermag.
Es ist der bunte Reigen von Phantasie und Denken,
der dich labt.
Es ist des Triumphes Hochgefühl,
wenn dein Verstand dich führt zum Ziel.
Wenn du auf Phantasie Flügeln,
die Höhen schwebend gar erreichst,
es wird die Schwerkraft aufgehoben,
du fühlst dich leicht du oben.
Günter Glöß
(Quelle:
ROCHADE EUROPA Nr. 7 Juli 1997)
Zug um Zug,
stundenlang,
zwei sitzen am Tisch,
stumm.
Im Fluge schwindet die Zeit.
Den rechten Platz für den Springer,
für die Dame oder den Bauern vielleicht?
Felder, Figuren, Zugmöglichkeiten
geistern durchs Hirn.
Bis zur Erschöpfung plagst deinen Geist.
Warum?
Es sind des Spieles Möglichkeiten,
die niemals auszuschöpfen man vermag.
Es ist der bunte Reigen von Phantasie und Denken,
der dich labt.
Es ist des Triumphes Hochgefühl,
wenn dein Verstand dich führt zum Ziel.
Wenn du auf Phantasie Flügeln,
die Höhen schwebend gar erreichst,
es wird die Schwerkraft aufgehoben,
du fühlst dich leicht du oben.
Günter Glöß
(Quelle:
ROCHADE EUROPA Nr. 7 Juli 1997)
BdF - Bund deutscher Fernschachfreunde
DSB - Deutscher Schachbund
DSJ - Deutsche Schachjugend
DWZ - Deutsche Wertungszahl (ungefähre Spielstärke aufgrund Turnieregebnisse)
[Anfänger <700, mittlerer Vereinspieler ~1500, Meisterspieler >2300]
ECO - International vereinbarter Eröffnungsschlüssel
ELO - Internationale Wertungszahl (entspricht DWZ, jedoch von FIDE ermittelt)
FIDE - Weltschachbund (Fédération Internationale des Échecs)
GM - Internationaler Großmeister (von FIDE vergebener Titel sehr starker Spieler)
ICCF - Weltfernschachbund
IM - Internationaler Meister (von FIDE vergebener Titel starker Spieler)
PGN - Weltweit standardisierte Partienotation für das Internet
TWZ - Turnier-Wertungszahl für Auslosung (z.B. DWZ oder ELO, auch veraltete)
* übernommen von der Homepage der Deutschen Schachjugend
Glossar spezieller Schachbegriffe*
BdF - Bund deutscher FernschachfreundeDSB - Deutscher Schachbund
DSJ - Deutsche Schachjugend
DWZ - Deutsche Wertungszahl (ungefähre Spielstärke aufgrund Turnieregebnisse)
[Anfänger <700, mittlerer Vereinspieler ~1500, Meisterspieler >2300]
ECO - International vereinbarter Eröffnungsschlüssel
ELO - Internationale Wertungszahl (entspricht DWZ, jedoch von FIDE ermittelt)
FIDE - Weltschachbund (Fédération Internationale des Échecs)
GM - Internationaler Großmeister (von FIDE vergebener Titel sehr starker Spieler)
ICCF - Weltfernschachbund
IM - Internationaler Meister (von FIDE vergebener Titel starker Spieler)
PGN - Weltweit standardisierte Partienotation für das Internet
TWZ - Turnier-Wertungszahl für Auslosung (z.B. DWZ oder ELO, auch veraltete)
* übernommen von der Homepage der Deutschen Schachjugend
Dr. Achim Illner aus Essen wettet, das er sich in vier Minuten fünf
Schachstellungen merken und sie danach auswendig nachstellen
kann.
Wie sind Sie auf die Idee zur Wette gekommen?
Es hat sich schon im Alter von 20 Jahren gezeigt, dass ich eine Sonderbegabung habe. Bei einer improvisierten Wetten-dass..?-Sendung während eines Club-Urlaubs in der Türkei hatte ich eine Schach-Wette, die sehr gut ankam. Hier habe ich mir dann noch eine zuschauertauglichere Variante ausgedacht und sie eingeschickt.
Wie haben Sie sich vorbereitet?
Ich habe zwei Mal die Woche trainiert. Mehr ging nicht, das belastet den Kopf zu sehr.
Wie ist das Gefühl, bei der größten Fernsehshow Europas zu sein?
Es ist toll mitzubekommen, wie Thomas professionell und spontan agiert. Aber ich muss meine Konzentration aufrecht erhalten, deshalb kann ich auf das andere gar nicht so sehr achten.
Worauf freuen Sie sich hier am meisten?
Dass Victoria Beckham hier ist, finde ich toll.
Wie sind Sie auf die Idee zur Wette gekommen?
Es hat sich schon im Alter von 20 Jahren gezeigt, dass ich eine Sonderbegabung habe. Bei einer improvisierten Wetten-dass..?-Sendung während eines Club-Urlaubs in der Türkei hatte ich eine Schach-Wette, die sehr gut ankam. Hier habe ich mir dann noch eine zuschauertauglichere Variante ausgedacht und sie eingeschickt.
Wie haben Sie sich vorbereitet?
Ich habe zwei Mal die Woche trainiert. Mehr ging nicht, das belastet den Kopf zu sehr.
Wie ist das Gefühl, bei der größten Fernsehshow Europas zu sein?
Es ist toll mitzubekommen, wie Thomas professionell und spontan agiert. Aber ich muss meine Konzentration aufrecht erhalten, deshalb kann ich auf das andere gar nicht so sehr achten.
Worauf freuen Sie sich hier am meisten?
Dass Victoria Beckham hier ist, finde ich toll.
"Wir kommen jetzt zum Kollegen Hempel,
der seinem Schützling das Schachspiel
beibringt."
Erich Schmitt, DAS DICKE SCHMITT BUCH,
Eulenspiegelverlag, Berlin, 2.Auflage 1970,
Schmitts Tierleben S.216
Mit freundlicher Genehmigung von Frau Käthe Schmitt
"Wir kommen jetzt zum Kollegen Hempel,
der seinem Schützling das Schachspiel
beibringt."
Erich Schmitt, DAS DICKE SCHMITT BUCH,
Eulenspiegelverlag, Berlin, 2.Auflage 1970,
Schmitts Tierleben S.216
Mit freundlicher Genehmigung von Frau Käthe Schmitt
Schach mit harten Tricks
Erich Schmitt, DAS DICKE SCHMITT BUCH,
Eulenspiegelverlag, Berlin, 2.Auflage 1970,
Kollege Blech S.374
Mit freundlicher Genehmigung von Frau Käthe Schmitt
Erich Schmitt, DAS DICKE SCHMITT BUCH,
Eulenspiegelverlag, Berlin, 2.Auflage 1970,
Kollege Blech S.374
Mit freundlicher Genehmigung von Frau Käthe Schmitt
Da hast du "Ihn"!
Erich Schmitt, DAS DICKE SCHMITT BUCH,
Eulenspiegelverlag, Berlin, 2.Auflage 1970,
Kollege Blech S.381
Mit freundlicher Genehmigung von Frau Käthe Schmitt
Erich Schmitt, DAS DICKE SCHMITT BUCH,
Eulenspiegelverlag, Berlin, 2.Auflage 1970,
Kollege Blech S.381
Mit freundlicher Genehmigung von Frau Käthe Schmitt
e.o. plauen "Vater und Sohn" in Gesamtausgabe Erich Ohser ©
Südverlag GmbH
Konstanz, 2000,
Weitere Informationen zu Erich Ohser:
e.o.plauen - Wikipedia
e.o. plauen "Vater und Sohn" in Gesamtausgabe Erich Ohser ©
Südverlag GmbHKonstanz, 2000,
Weitere Informationen zu Erich Ohser:
e.o.plauen - Wikipedia
Diese Seite wurde zuletzt am 15.03.2026 21:15 aufgerufen.
Literarisches
Goldenes Schach-ABC
von Theo Wessinger (1940)
Den Anzug hat im Schach stets Weiß,
Im Angriff macht uns Schwarz auch heiß.
Der Bauer gern zur Dame rennt,
Den Bock ein jeder Schächer kennt.
Mit Caro - Kann man oft verliert,
Man hat Caissas Gunst probiert.
Die Dame ist sehr stark im Schach,
Der Doppelmops dagegen schwach.
Eröffnung bietet große Wahl,
Im Endspiel man man seine Qual.
Fingerfehler sind sehr peinlich,
Figurenfressen ist nicht kleinlich.
Gambit in Rückhand wird oft schlicht,
Gardez zu sagen braucht man nicht,
Das Handeln schreib dem Gegner vor,
In Holland spielt Philidor.
Der Irre ins Verderben rennt,
Den Inder der Problemfreund kennt.
Den König hüte wie das Gold,
Den Kiebitz man erschießen sollt.
Der Läufer zeiht auf schiefer Bahn,
Das Lehrbuch ist kein leerer Wahn.
Der Mattsieg ist des Schächers Ziel,
Das Mädchen (Dame) hilft dazu recht viel.
Als Neuling halt das Spiel stets offen,
Mit Nordisch darf man viel erhoffen.
Zum Opfern hat man keine Pflicht,
Der Ober liebt den Schächer nicht.
Das Patt man oft als Rettung liebt,
Der Patzer den Gewinn versiebt.
Die Qualität kann über Sieg entscheiden,
Das Quasseln mag nicht jeder leiden.
Das Roß hüpft oft voll Übermut,
Rochade tut dem König gut.
Das Schachspiel ist ein alter Brauch,
In Schulen lernt man es jetzt auch.
Der Springer über seine Steine springt,
Mit Spanisch man den Sieg erringt.
Turnierspiel pflegt man im Verein,
Der Turm wirkt nur auf offnen Reih'n.
Die Uhr im Schach läuft sehr geschwind,
Die Unruh macht den Spieler blind.
Mit Varianten quäl dich nie,
Verlieren kannst du ohne sie.
Mit Weiß möcht' jeder gern gewinnen,
Das Wie muß selber er ersinnen.
Ein Ypsilon gibt's nicht im Schach,
Vor Ypern lag der Schächer wach.
Im Zentrum müssen Bauern sitzen,
In Zeitnot muß der Spieler schwitzen.
(Quelle:
ROCHADE EUROPA Nr. 7 Juli 1998,
Aus Peter Hohnraths Schach-Anekdoten-Sammlung)
von Theo Wessinger (1940)
Den Anzug hat im Schach stets Weiß,
Im Angriff macht uns Schwarz auch heiß.
Der Bauer gern zur Dame rennt,
Den Bock ein jeder Schächer kennt.
Mit Caro - Kann man oft verliert,
Man hat Caissas Gunst probiert.
Die Dame ist sehr stark im Schach,
Der Doppelmops dagegen schwach.
Eröffnung bietet große Wahl,
Im Endspiel man man seine Qual.
Fingerfehler sind sehr peinlich,
Figurenfressen ist nicht kleinlich.
Gambit in Rückhand wird oft schlicht,
Gardez zu sagen braucht man nicht,
Das Handeln schreib dem Gegner vor,
In Holland spielt Philidor.
Der Irre ins Verderben rennt,
Den Inder der Problemfreund kennt.
Den König hüte wie das Gold,
Den Kiebitz man erschießen sollt.
Der Läufer zeiht auf schiefer Bahn,
Das Lehrbuch ist kein leerer Wahn.
Der Mattsieg ist des Schächers Ziel,
Das Mädchen (Dame) hilft dazu recht viel.
Als Neuling halt das Spiel stets offen,
Mit Nordisch darf man viel erhoffen.
Zum Opfern hat man keine Pflicht,
Der Ober liebt den Schächer nicht.
Das Patt man oft als Rettung liebt,
Der Patzer den Gewinn versiebt.
Die Qualität kann über Sieg entscheiden,
Das Quasseln mag nicht jeder leiden.
Das Roß hüpft oft voll Übermut,
Rochade tut dem König gut.
Das Schachspiel ist ein alter Brauch,
In Schulen lernt man es jetzt auch.
Der Springer über seine Steine springt,
Mit Spanisch man den Sieg erringt.
Turnierspiel pflegt man im Verein,
Der Turm wirkt nur auf offnen Reih'n.
Die Uhr im Schach läuft sehr geschwind,
Die Unruh macht den Spieler blind.
Mit Varianten quäl dich nie,
Verlieren kannst du ohne sie.
Mit Weiß möcht' jeder gern gewinnen,
Das Wie muß selber er ersinnen.
Ein Ypsilon gibt's nicht im Schach,
Vor Ypern lag der Schächer wach.
Im Zentrum müssen Bauern sitzen,
In Zeitnot muß der Spieler schwitzen.
(Quelle:
ROCHADE EUROPA Nr. 7 Juli 1998,
Aus Peter Hohnraths Schach-Anekdoten-Sammlung)
Indische Weisheiten
Meide die Ignoranten! Sie wissen
nicht, daß sie schwach spielen.
Hilf den Einsichtigen! Sie wissen,
daß sie schwach spielen.
Achte die Bescheidenen! Sie wissen
nicht, daß sie stark spielen.
Folge den Schachweisen! Sie wissen,
daß sie stark spielen.
Das Schachspiel ist ein See,
in welchem eine Mücke baden und
ein Elefant ertrinken kann.
(Quelle:
ROCHADE EUROPA Nr. 7 Juli 1998,
Aus Peter Hohnraths Schach-Anekdoten-Sammlung)
Meide die Ignoranten! Sie wissen
nicht, daß sie schwach spielen.
Hilf den Einsichtigen! Sie wissen,
daß sie schwach spielen.
Achte die Bescheidenen! Sie wissen
nicht, daß sie stark spielen.
Folge den Schachweisen! Sie wissen,
daß sie stark spielen.
Das Schachspiel ist ein See,
in welchem eine Mücke baden und
ein Elefant ertrinken kann.
(Quelle:
ROCHADE EUROPA Nr. 7 Juli 1998,
Aus Peter Hohnraths Schach-Anekdoten-Sammlung)
Über gute und schlechte Umgangsformen
Häufig beim Spazierengehen
kann man fremde Leute sehen.
Und es grüßt bei solchen Wandern
oft der eine auch den andern.
Brav ist, wer sich so verhält! -
Andererseits sei festgestellt:
Rüpelhaft ist das Betragen,
"im Vorübergehen zu schlagen"!
Helmut Tribus
(Quelle:
ROCHADE EUROPA Nr. 4 April 1997)
Häufig beim Spazierengehen
kann man fremde Leute sehen.
Und es grüßt bei solchen Wandern
oft der eine auch den andern.
Brav ist, wer sich so verhält! -
Andererseits sei festgestellt:
Rüpelhaft ist das Betragen,
"im Vorübergehen zu schlagen"!
Helmut Tribus
(Quelle:
ROCHADE EUROPA Nr. 4 April 1997)
Ewigkeitsahnung durch Schach
Ob große Dichter ohne Denker,
ob Philosophen, Schachlenker
sie fragen sich zu jeder Zeit:
Was ist denn wohl die Ewigkeit? -
Ein Mensch, der Schach speilt, aber ahnt,
was anderen nur dunkel schwant:
Um sie ein wenig zu erleben,
muß einer "ew'ges Schach" nur geben!
Helmut Tribus
(Quelle:
ROCHADE EUROPA Nr. 4 April 1997)
Ob große Dichter ohne Denker,
ob Philosophen, Schachlenker
sie fragen sich zu jeder Zeit:
Was ist denn wohl die Ewigkeit? -
Ein Mensch, der Schach speilt, aber ahnt,
was anderen nur dunkel schwant:
Um sie ein wenig zu erleben,
muß einer "ew'ges Schach" nur geben!
Helmut Tribus
(Quelle:
ROCHADE EUROPA Nr. 4 April 1997)
Diese Seite wurde zuletzt am 15.03.2026 21:15 aufgerufen.
